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Montag, 20. November 2017

Dem Winter entflohen ....


Eine Woche ist es erst her, dass mein Flugzeug über die schneebedeckten Alpen schwebte.



Ich bin es nicht gewohnt, so schnell zu reisen, wir sind ja in den letzten Jahren immer mit dem Wohnmobil ausgesprochen gemütlich nach Süden gezockelt. So war ich in den ersten Tagen etwas desorientiert - ich musste wohl auf meine Seele warten, die nicht so schnell hinterher gekommen ist.



Mein Haus empfing mich mit eine unerwarteten Blumenpracht auf der Terrasse - z.B. die prächtige Aloe vera.


















Am Strand waren viele junge Leute unterwegs. Zur Zeit haben wir Schulferien - und alle wollen baden und spielen. Es ist reichlich Platz für alle da.









Am Wochenende fuhr ich ins Hinterland. Der Boden und alle Pflanzen warten sehnsüchtig auf Regen.


Die Esel suchen Futter im trockenen Qued






Heute Abend schaute ich mal wieder nach, ob es aus Deutschland gute Nachrichten gibt. Das lasse ich für eine Weile wieder. 

Dienstag, 21. Januar 2014

Der alte Argan-Baum


Das Gebiet nordöstlich von Sidi Ifni gehört dem Gebiet der Aït Baâmrane, einem freiheitsliebenden Berberstamm.
Wir fuhren dieser Tage auf unserem Roller durch dieses Gebiet und ein Blick nach links weckte unsere Neugierde. Ein Dorf, das wir noch nicht kennen – das ist immer ein verlockendes Ziel.  


Auf dem Wegweiser stand ‚Aargoum‘ – ein großer Friedhof, einige neue große Anwesen und im Zentrum eine Moschee, das Ganze sehr schlicht, sehr aufgeräumt und sehr still. Als wir anhielten, fuhr ein einzelnes Auto an uns vorbei, die Leute grüßten höflich – mehr sahen wir nicht von den Bewohnern. Später hörte ich, dass das Dorf von einer einzigen Familie bewohnt wird.

Zwischen dem Eingang zur Moschee und einem Marabout  (einem Heiligengrab) sah ich einen Arganbaum, der an der Wurzel abgebrochen war.  Dieser Baum ist sorgsam gestützt worden, seine Wurzeln werden mit Steinen beschwert im Boden gehalten. 


Dank dieser Hilfe steht der Baum in vollem Saft.



Aus dem Norden Marokkos kenne ich „heilige Haine“ – vielleicht ist es einer solchen religiösen Tradition 
zu verdanken, dass dieser Baum so geschützt wird.