Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 11. Januar 2016

Slow down

                        Im ersten Morgenlicht fuhren wir los nach Marokko – gerade noch rechtzeitig vor der ersten Kältewelle im Dezember.



In Séte in Südfrankreich war es wärmer, das Licht strahlender und das Essen wunderbar – vor der Einschiffung speiste ich wunderfeine Jakobsmuscheln!




                                       
Auf der Fähre nach Tanger fuhren diesmal viele marokkanische Familien mit – die französischen Weihnachtsferien erlaubten es ihnen zu Mohammeds Geburtstag nach Hause zu fahren – der diesmal auf den 24.12. fiel!





Auf dem Weg in den tiefen Süden sah ich wieder friedliche Dörfer und grüne Felder in den weiten präsaharischen Ebenen.











Ohne Verzug fuhren wir nach Sidi Ifni – auf der Suche nach der Langsamkeit. Und so vergingen Weihnachten, Neujahr, und ein Tag nach dem anderen …..






Strandspaziergänge ........ Vormittage bei frischem Orangensaft in meinem „Stammcafé“.........  Minztee im schicksten Dorfcafé von Mesti ……


Sidi Ifni bei Nacht vom neu erworbenen Wintergarten eines Freundes und Probe-Sitzen auf meiner Lieblings-Dachterrasse ….. so wird das wohl noch eine Weile weitergehen. 




Nächste Woche wollen wir wenigsten einmal ins Nachbarstädtchen (Tiznit) fahren. Welch ein Abenteuer!








PS: Ich hatte einige Probleme mit Google+, darum konnte ich so lange nichts schreiben .... bald gibt es mehr!

Sonntag, 11. Oktober 2015

Tage im Paradies

In diesen stürmischen Zeiten bewegen uns Ängste und Sorgen - wie geht es weiter in unserem Land, bleibt es friedlich bei uns? Wie wird unser Land, wie wird Europa mit den Herausforderungen umgehen? Ich habe ja einen so schönen Sommer erlebt, kam dann nach München zurück und konnte sehen, dass das Straßenbild sich verändert. So ist es nun mal und so wird es noch lange bleiben.

Ich habe Ende September einen Ausflug in eine Parallelwelt gemacht, eine Welt der Schönheit, des Friedens, des Wohlstands  ... nach Saint-Tropez.


Der Grund ist eine Regatta der schönsten Segelschiffe - die "Les Voiles de Saint-Tropez". Seit 2006 ist das mein vierter Besuch dieses Ereignisses - jedes Mal ist es ein wenig anders - Wind und Wetter bestimmen den Ablauf. Für kein Geld kann man das ändern. Diesmal musste an einem Tag der Segelbetrieb ruhen, weil stürmische Winde eine Regatta viel zu gefährlich gemacht hatten.

Ich wohnte in einem kleinen Hotel mitten in Port Grimaud. Das ist ein in den 60er Jahren ins Schwemmland in der Bucht von Saint-Tropez gebautes Gemisch aus Fischerdorf und Venedig.


Der Balkon meines Zimmers öffnete sich zu den Booten und zur Kirche auf einer Halbinsel - traumhaft!


In diesem wunderschönen Ort wohnten zu dieser Zeit auch Münchner Freunde, die uns vor Jahren erstmals zur Regatta eingeladen hatten. J.A., ein wirklich lieber Freund, ist ein begnadeter Skipper,
der mit seinem Motorboot im größten Getümmel den Überblick behält und auf den Wellenkämmen reitend mich zu den Booten der Regatta zum "Nahschuss" herangefahren hat!
















Ja die Regatta - das ist der krönende Jahresabschluss des Regatta-Reigens im Mittelmeer. Und es ist auch die größte Regatta im Mittelmeer.
Es treffen sich die ältesten und die modernsten Schiffe - ca. 10 m sind die kleinsten bis zu 50 m die größten von Ihnen.



Die ganze Woche sind Regatten angesagt - jeder Tag gestaltet sich anders, weil verschiedene Schiffstypen aufeinander treffen und weil - wie gesagt - das Wetter heftig den Terminkalender durcheinander wirbelt.

Im Hafen kann man die Schiffe ganz von Nahe sehen und auch mal ein Schwätzchen mit den Seglern halten. Es herrscht ein Trubel, dass man oft kaum durchkommt!



Und natürlich bietet Saint-Tropez gute Cafés und Restaurants - ich sage nur: Fischsuppe!!!! Tarte Tropezienne!!!!


Auf dem Weg nach Hause sahen wir die Auswirkungen des Regensturms der die Region bei Cannes und Nizza getroffen hat. Wir kamen gut durch - aber die Realität hatte uns schnell wieder. An der österreichisch-deutschen Grenze die Zelte ....