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Montag, 11. Januar 2016

Slow down

                        Im ersten Morgenlicht fuhren wir los nach Marokko – gerade noch rechtzeitig vor der ersten Kältewelle im Dezember.



In Séte in Südfrankreich war es wärmer, das Licht strahlender und das Essen wunderbar – vor der Einschiffung speiste ich wunderfeine Jakobsmuscheln!




                                       
Auf der Fähre nach Tanger fuhren diesmal viele marokkanische Familien mit – die französischen Weihnachtsferien erlaubten es ihnen zu Mohammeds Geburtstag nach Hause zu fahren – der diesmal auf den 24.12. fiel!





Auf dem Weg in den tiefen Süden sah ich wieder friedliche Dörfer und grüne Felder in den weiten präsaharischen Ebenen.











Ohne Verzug fuhren wir nach Sidi Ifni – auf der Suche nach der Langsamkeit. Und so vergingen Weihnachten, Neujahr, und ein Tag nach dem anderen …..






Strandspaziergänge ........ Vormittage bei frischem Orangensaft in meinem „Stammcafé“.........  Minztee im schicksten Dorfcafé von Mesti ……


Sidi Ifni bei Nacht vom neu erworbenen Wintergarten eines Freundes und Probe-Sitzen auf meiner Lieblings-Dachterrasse ….. so wird das wohl noch eine Weile weitergehen. 




Nächste Woche wollen wir wenigsten einmal ins Nachbarstädtchen (Tiznit) fahren. Welch ein Abenteuer!








PS: Ich hatte einige Probleme mit Google+, darum konnte ich so lange nichts schreiben .... bald gibt es mehr!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Ein Schiff wird kommen



...nächste Woche kommt es - und zwar in den Hafen von Sète in Süd-Frankreich.


Es wird mich und meinen Mann und unser Wohnmobil über das Mittelmeer nach Süden bringen. Nach einem kurzen Halt in Nador - der Schwesterstadt des von Spanien beherrschten Melilla - fährt es an der nordafrikanischen Mittelmeerküste entlang nach Tanger.


Diese kleine Seereise dauert gut 2 Tage. Ich habe sie schon mehr als ein Dutzend mal gemacht und es wird mir nie langweilig dabei. Zum einen ist das Wetter immer wieder anders. Mal stürmt es, dann wieder liegt das Meer wie gebügelt da und es scheint eine warme Wintersonne.





Auch die Passagiere tragen zu meiner Unterhaltung bei. Viele Marokkaner sind mit Kind und Kegel und Oma auf dem Weg in den Heimaturlaub. Es gibt vereinzelte Wohnmobil-Touristen, Busladungen aus Sachsen, junge Leute mit Rasta-Locken auf großer Abenteuerfahrt, LKW-Fahrer auf dem Weg nach Mauretanien und dem Senegal.



So eine Fähre macht auch den Abschied von Europa deutlicher. Wenn die Lichter von Sete in der Nacht verschwinden und dann - nach zwei Nächten auf See - die marokkanische Küste auftaucht weiß ich, dass ich jetzt auf einen anderen Kontinent komme und in eine andere Welt eintauchen darf.